......sind
wichtiger Bestandteil des Botanischen
Gartens. In den meisten Botanischen Gärten sind Sortimentspflanzungen der Schwerpunkt. Hier erfolgt die Darstellung gärtnerischer Varietäten und Formen bei Gehölzen und Pflanzen. Der Botanische Garten Rombergpark in Dortmund ist einer von 16 insgesamt in Deutschland der darüber hinaus dem internationalen Samenaustausch über das Bundessortenamt angeschlossen ist. Die Freilandkulturen der Gehölze sowie in viel kleinerem Umfang auch der Schattenstauden und Sommerblumen finden ihre Entsprechung in den Pflanzenschauhäusern, deren Pflanzen-Sortimente erhalten und vermehrt werden müssen, um dem interessierten Besucher Beispiele aus der Flora der wärmeren Gebiete der Erde - trocken und feucht - ausschnittsweise veranschaulichen zu können.
Diese Aufgabe kann angesichts der sich ständig verändernden Umweltbelastungen gar nicht hoch genug bewertet werden.
Die Erhaltung und wo möglich die Kultur
vorm Aussterben bedrohter Pflanzenwildarten zu bewahren ist und wird eine der Zukunftsaufgaben jedes Botanischen Gartens sein. Eine der in unserem Botanischen Garten existierende Sichtung enthält z.B. Schneeball-, Rhododendron- und
Weigela-Exemplare. Wer mehr über dieses Thema wissen möchte kann sich informieren über www.gehoelzsichtung.de
(Fachliche Feststellungen stammen aus "Botanischer Garten Rombergpark", Dr. Otto Bünemann)
Der
Botanische Garten Rombergpark, Dortmund.........
...........stellt eine
historische gewachsene Anlage mit Spuren aus mehreren Jahrhunderten dar.
Der Loki - Schmidt - Garten Im
Jahr 2007 standen
Altbundeskanzler Helmut Schmidt und seine Ehefrau Prof. Dr. h.c.
Loki Schmidt häufig im Mittelpunkt von TV-Shows und der
Tagespresse. Es ist wohl auch ein relativ seltenes Ereignis, 65
Jahre miteinander verheiratet zu sein und dazu noch nach wie vor so
populär zu sein. Auch der Freundeskreis, der ja seit vielen Jahren
über seinen Loki-Schmidt-Garten mit der Namensgeberin verbunden
ist, gratulierte herzlich zur "Eisernen" und schloss sich
den vielen guten Wünschen an. Er hatte sich als kleines Präsent
etwas Besonderes einfallen lassen. Christina Rekittke, Künstlerin
aus Dortmund und Mitglied des Freundeskreises, gelang es binnen
weniger Tage ein ganz großartiges Aquarell mit einer Gesamtansicht
des Loki-Schmidt-Gartens zu malen und stellte während einer
Vorstandsitzung ihr Werk vor. (Siehe Fotos unten)
Christina Rekittke und "ihr"
Loki-Schmidt-Garten.
Begeisterung über das gelungene Werk bei Dr. Otto Bünemann
(links) und Dr. Günter Spranke (rechts), Vorsitzende des
Freundeskreises während einer Vorstandsitzung im Jahr 2007.
(Fotos: E. Hoffmann, Dortmund und G. Büchner, Waltrop)
Der Heilkräutergarten im rechten oberen Teil des Botanischen Gartens,
unterhalb der Schulbiologie, bietet
in ausführlichster Form auch fürs Auge mannigfache Informationen. Die Namens-Etiketten berichten über Inhaltsstoffe und medizinische Anwendungsbereiche der einzelnen Pflanzen.
(Foto: G. Büchner, Waltrop)
Die Schulbiologie - unverzichtbare Lehreinrichtung
und Ursprung des Botanischen Gartens
"In unseren Jugendtagen war der hübsche, wenn
auch nicht gerade große Botanische Garten..... für alle, die auch
nur ein wenig Freude an der Beobachtung der Natur und ihrer vielfältigen
Geheimnisse hatten, eine unerschöpfliche Quelle der Belehrung und
Erbauung. Es wuchsen dort die interessantesten Vertreter der
heimischen Pflanzenwelt, es blühten dort merkwürdige Pflanzen
fremder Zonen und es war dort ein verschwiegener Teich, der geradezu
geheimnisvoll aus seinen Tiefen eigenartige Gewächse emportrieb,
die nach Tagen oder Wochen wieder in sein Dunkel zurücksanken."
(DZ 23.11.1930) Diese Zeilen sind aus "Heimat Dortmund,
Stadtgeschichte in Bildern und Berichten 1/2004 entnommen.
Viele Jahre früher, nämlich 1887 / 89 war auf
Anregung von Dortmunder Schulleitern in der unmittelbaren
Nachbarschaft des städtischen Krankenhauses (Luisen-Hospital) an der Beurhausstraße
erstmals ein Botanischer Garten für die Schulen in
Verbindung mit einem Anzuchtgarten für die neu geschaffene Stadtgärtnerei
angelegt worden. Beide Gartenteile hatten eine Größe von je 8.000
m² . (So schreibt Hermann J. Bausch in d. o. g. Zeitschrift).
Ist es ein Zufall,
wenn der Freundeskreis 125 Jahre nach Gründung des Botanischen
Gartens in Dortmund im Jahr 2012 sein eigenes 34-jähriges Bestehen
dokumentieren kann?
Der Clamatisgarten ist vielleicht gar nicht so bekannt, denn er
befindet sich eigentlich nicht auf einer überschaubaren Fläche, sondern
oberhalb der Lindenallee, die man von Norden kommend am ersten Abzweig verläßt
und von diesem nach Passieren des Schwingtores wiederum nach nur ca. 10 m rechts
einbiegt. Zwischen Bäumen und Sträuchern leuchten dann in der Zeit von Frühjahr
bis Herbst die ersten Blüten auf und es lohnt sich, diese Erkundung zu
machen.
Im Frühjahr 1979 wurden die meisten der vorhandenen
Clematissorten in den Stahlpyramiden angepflanzt. Wenn auch einige davon schon längst
einer Pilzkrankheit anheim fielen, es lohnt sich immer, die aus vielen
verschiedenen Ländern stammenden grazilen Ranken zu betrachten.
Fast das gesamte Jahr über sind Clematisblüten im
Clematisgarten zu bewundern.