Die Eröffnung des Lehrbienenstandes fand auch in diesem Jahr
wieder das Interesse einer großen Imkerschar und vieler weiterer interessierter
Gäste, die sich der Führung mit H. Reif zum Thema "Blütengehölze und
Bienen" anschlossen.
Gut besuchter Gottesdienst an Himmelfahrt
Der Himmel war noch zum großen Teil grau verhangen und ein dünner
Regen ließ zunächst nicht viel Hoffnung aufkommen, dass sich unter diesen Umständen
ein Gottesdienst unter freiem Himmel feiern lassen könnte. Doch als um 11.00
Uhr der Posaunenchor unter dem Pappelrondell zum Auftakt spielte, hatten sich um
die 100 Menschen eingefunden, die mit erwartungsvollen Gesichtern den Beginn der
Feier erlebten und dabei von ersten Sonnenstrahlen erfreut wurden.
Während des Gottesdienstes
Gott sei Dank!
Fotos: E. Hoffmann, Dortmund
Freundeskreis übergibt neue Gehölze an Botanischen Garten
Am Samstag, dem 19. Mai übergab der Vorstand
der "Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Rombergpark e.V."
wiederum eine Pflanzenspende im Wert von diesmal 1300,- EUR an den
Botanischen Garten. Aus Baden-Baden wurden 2 neue Cornus-Sorten
„Venus“ und „Starlight“ mit Riesenblüten beschafft. Die prächtigen
z.Zt. in Blüte stehenden Hartriegel-Gewächse sind eine neue Züchtung, die in
den USA entwickelt und von der deutschen Baumschule Eberts angeboten
wurde. Sie sind u.a. resistent gegen eine heimtückische Krankheit,
"Dogwood Anthracnose" genannt, die von einem Pilz hervorgerufen wird,
dem schon zahlreiche herkömmliche
Cornus-Arten zum Opfer fielen. Damit ist die schon vor 1 Jahr begonnene
Erneuerung des Cornus-Sortimentes um weitere Sorten bereichert.
Ein dritter Abschnitt ist im nächsten
Jahr abschließend geplant. Dann enthält der Botanische Garten in Dortmund zu
den größten Cornus -Sammlungen Europas.
Relativ große Blüten schmücken den Strauch. Zwei resistente Sorten
wurden gekauft: "Venus" und "Starlight".
Der Leiter d. Botanischen Gartens, H. Reif, freut sich mit den
Vorstandsmitgliedern des Freundeskreises, E. Hoffmann und Dr.
G. Spranke. (V.l.n.r.)
(Fotos: G. Büchner, Waltrop)
Freundeskreis
begrüßt belgische Dendrologen
im Botanischen Garten
Vor
einigen Tagen besuchte eine 30-köpfige Delegation der Belgischen
Dendrologischen Gesellschaft auf ihrer mehrtägigen Westeuropa-Reise durch
mehrere Länder auch den Botanischen Garten Rombergpark. Sie wurden dort vom
Vorsitzenden des Freundeskreises, Dr. G. Spranke, gemeinsam mit dem Leiter des
Botanischen Gartens, Heribert Reif, herzlich willkommen geheißen und zu einem
Imbiss eingeladen.
Anschließend
führte Heribert Reif durch die Sammlungen. Während der fachlich exzellenten
Vorstellung der zum Teil über 100 Jahre alten Gehölze
zeigten sich die belgischen Fachleute beeindruckt von der Vielfalt und
und der Größe des Parks. In demRespekt und der Anerkennung
der Besucher für die Aufbauleistung wurde die Hoffnung
geäußert, dass die Bedeutung Botanischer Gärten in einer Welt zunehmender
wechselhafter klimatischer Bedingungen auch von der Politik erkannt und unterstützt
wird.
Die
belgischen Dendrologen genießen den Imbiß (links). Mit dem Leiter des
Botanischen Gartens, Heribert Reif (rechts) und den Gastgebern vom Freundeskreis
vor dem mächtigen „Gingko biloba Tremonia“.
(Fotos:
G. Büchner, Waltrop)
Woche der Botanischen Gärten
eröffnet v. 9. bis 17. Juni
Natur- und Artenschutz im
Loki-Schmidt-Garten
"Bedrohte Pflanzen in Botanischen Gärten
erleben und bewahren" so lautete das Motto der diesjährigen Woche der
Botanischen Gärten. Der Leiter des Botanischen Gartens Rombergpark, Heribert
Reif, hatte sich hierzu einige besondere Veranstaltungen ausgedacht, die dem
Besucher einerseits die Pflanzenvielfalt bedrohter Arten vor Augen führte und
andererseits durch Führungen wie "Bäume aus aller Welt - ein Gang durch
die geographische Abteilung" den großen Bestand alter Bäume nahe brachte.
Besucher mit H. Reif im Loki-Schmidt-Garten.
Die Alpennelke (Dianthos alpinus) blüht im Loki-Schmidt-Garten.
(Fotos: G. Büchner, Waltrop)
Führung am 5. August zu
"Gehölze im Sommer" gut besucht.
Mehr als 20 Besucher nahmen teil an einer
wiederum hochinteressanten Führung mit Heribert Reif. An zahlreichen Objekten
erklärte er, warum sich zum Beispiel im Sommer die Blätter vieler Bäume
regelrecht umdrehen und ihre Unterseite zur Sonne richten. Pilzkrankheiten und
Insekten können große Schäden anrichten. Man kann ihnen in einem botanischen
Garten kaum wirksam begegnen, es sei denn durch die Schaffung natürlicher
Wachstumsbedingungen. Welches im Herbst abfallende Laub eignet sich zum Düngen.
Wenn man die Spitze eines äußersten, eines jüngsten Triebs des Tulpenbaumes
aufschneidet, sind schon jetzt die Blätter des kommenden Jahres erkennbar.
(Foto: E. Hoffmann, Dortmund)
Kräuterweihe in beeindruckendem Rahmen
Wie in den Jahren zuvor fand auch in diesem Jahr zu Mariä
Himmelfahrt am 15. August traditionell im Rahmen eines ökumenischen
Gottesdienstes die Kräuterweihe im Botanischen Garten statt. Zahlreich waren
die Besucher erschienen, um an dieser Zeremonie teilzunehmen und später aus den
angebotenen und gesegneten Kräutern auch welche mit nach Hause zu nehmen.
Während des Gottesdienstes
( Fotos: Hartmut Ehringhaus, Dortmund)
Führung "Herbstfärbung" mit über
40 Besuchern
Parkleiter Heribert Reif konnte am 28. Oktober mehr als 40
interessierte Besucher begrüßen und zu einem illustren und
informationsreichen Rundgang einladen. Der Botanische Garten hatte sich
mit einem seiner schönsten Kleider geschmückt und man konnte erfahren,
warum dieser sich alljährlich wiederholende Farbwechsel in der Natur
stattfindet.
Aus www.hauenstein.de
: Die laubabwerfenden Gehölze bilden im Herbst eine besondere
Trennschicht zwischen dem Zweig und dem Blattstiel. Das passiert nicht
plötzlich, sondern geht langsam vonstatten. Somit wird die
Feuchtigkeitszufuhr (Saftstrom) nicht sofort unterbrochen. Während
dieser Phase zieht die Pflanze die "lebenden" Teile des
Blattes sowie die für sie wertvollen Aufbaustoffe zurück und lagert
sie im Holz ein. Zurück bleiben verschiedene Stoffe, welche die Herbstfärbung
verursachen. Z. B. sind die Xanthophylle und die Karotine für die
gelben und orangefarbenen Tönungen verantwortlich. Die roten Pigmente
verursacht das Anthocyan, welches im Herbst durch Stoffwechseländerungen
im Blatt entstehen. Die Neigung zur Herbstfärbung ist genetisch
festgelegt. Pflanzen, welche immer grüne Blätter abwerfen, lassen sich
durch noch so günstige Bedingungen zu keiner spektakulären Herbstfärbung
verleiten.
Interessant ist, dass der Laubfall bei Fraxinus (Esche), Fagus (Buche)
und Carpinus (Hainbuche) stehts an der Spitze der Zweige beginnt. Bei
Salix (Weide), Tilia (Linde) und Populus (Pappel) hingegen immer nahe am
Stamm. (Fotos: E. Hoffmann, Dortmund)
Die Rotbuche ( Fagus sylvatica L) am Hauptweg.
Blatt des Tulpenbaumes (Liriodendron tulipifera), das Symbol des
Botanischen Gartens und des Freundeskreises.