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Berichte 2007.2

Von unten nach oben, neuester Bericht als erster in der Reihenfolge!

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Eröffnung des Lehrbienenstandes am 1. Mai

Die Eröffnung des Lehrbienenstandes fand auch in diesem Jahr wieder das Interesse einer großen Imkerschar und vieler weiterer interessierter Gäste, die sich der Führung mit H. Reif zum Thema "Blütengehölze und Bienen" anschlossen.


Gut besuchter Gottesdienst an Himmelfahrt

Der Himmel war noch zum großen Teil grau verhangen und ein dünner Regen ließ zunächst nicht viel Hoffnung aufkommen, dass sich unter diesen Umständen ein Gottesdienst unter freiem Himmel feiern lassen könnte. Doch als um 11.00 Uhr der Posaunenchor unter dem Pappelrondell zum Auftakt spielte, hatten sich um die 100 Menschen eingefunden, die mit erwartungsvollen Gesichtern den Beginn der Feier erlebten und dabei von ersten Sonnenstrahlen erfreut wurden. 

Während des Gottesdienstes

Gott sei Dank!         

Fotos: E. Hoffmann, Dortmund


                  Freundeskreis übergibt neue Gehölze an Botanischen Garten

Am Samstag, dem 19. Mai übergab der Vorstand der "Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Rombergpark e.V." wiederum eine Pflanzenspende im Wert von diesmal 1300,- EUR an den Botanischen   Garten. Aus Baden-Baden wurden 2 neue Cornus-Sorten „Venus“ und „Starlight“ mit Riesenblüten  beschafft. Die prächtigen z.Zt. in Blüte stehenden Hartriegel-Gewächse sind eine neue Züchtung, die in  den USA   entwickelt und von der deutschen Baumschule Eberts angeboten wurde. Sie sind u.a. resistent gegen   eine heimtückische Krankheit, "Dogwood Anthracnose" genannt, die von einem Pilz hervorgerufen wird, dem        schon zahlreiche herkömmliche Cornus-Arten zum Opfer fielen. Damit ist die schon vor 1 Jahr begonnene Erneuerung des Cornus-Sortimentes um weitere Sorten bereichert.

Ein dritter Abschnitt ist im nächsten Jahr abschließend geplant. Dann enthält der Botanische Garten in Dortmund zu den größten Cornus -Sammlungen Europas.

Relativ große Blüten schmücken den Strauch. Zwei resistente Sorten wurden gekauft: "Venus" und "Starlight".

Der Leiter d. Botanischen Gartens, H. Reif, freut sich mit den Vorstandsmitgliedern des Freundeskreises,  E. Hoffmann und Dr. G. Spranke. (V.l.n.r.)

(Fotos: G. Büchner, Waltrop)


Freundeskreis begrüßt belgische Dendrologen im Botanischen Garten

Vor einigen Tagen besuchte eine 30-köpfige Delegation der Belgischen Dendrologischen Gesellschaft auf ihrer mehrtägigen Westeuropa-Reise durch mehrere Länder auch den Botanischen Garten Rombergpark. Sie wurden dort vom Vorsitzenden des Freundeskreises, Dr. G. Spranke, gemeinsam mit dem Leiter des Botanischen Gartens, Heribert Reif, herzlich willkommen geheißen und zu einem Imbiss eingeladen.

Anschließend führte Heribert Reif durch die Sammlungen. Während der fachlich exzellenten Vorstellung der    zum Teil über 100 Jahre alten Gehölze zeigten sich die belgischen Fachleute beeindruckt von der Vielfalt und   und der Größe des Parks. In dem  Respekt und der Anerkennung der Besucher für die Aufbauleistung wurde     die Hoffnung geäußert, dass die Bedeutung Botanischer Gärten in einer Welt zunehmender wechselhafter klimatischer Bedingungen auch von der Politik erkannt und unterstützt wird.

   

Die belgischen Dendrologen genießen den Imbiß (links). Mit dem Leiter des Botanischen Gartens, Heribert Reif (rechts) und den Gastgebern vom Freundeskreis vor dem mächtigen „Gingko biloba Tremonia“.             

 (Fotos: G. Büchner, Waltrop)  


Woche der Botanischen Gärten eröffnet v. 9. bis 17. Juni

Natur- und Artenschutz im Loki-Schmidt-Garten

"Bedrohte Pflanzen in Botanischen Gärten erleben und bewahren" so lautete das Motto der diesjährigen Woche der Botanischen Gärten. Der Leiter des Botanischen Gartens Rombergpark, Heribert Reif, hatte sich hierzu einige besondere Veranstaltungen ausgedacht, die dem Besucher einerseits die Pflanzenvielfalt bedrohter Arten vor Augen führte und andererseits durch Führungen wie "Bäume aus aller Welt - ein Gang durch die geographische Abteilung" den großen Bestand alter Bäume nahe brachte.

 

Besucher mit H. Reif im Loki-Schmidt-Garten.

Die Alpennelke (Dianthos alpinus) blüht im Loki-Schmidt-Garten.

(Fotos: G. Büchner, Waltrop)


Führung am 5. August zu "Gehölze im Sommer" gut besucht.

Mehr als 20 Besucher nahmen teil an einer wiederum hochinteressanten Führung mit Heribert Reif. An zahlreichen Objekten erklärte er, warum sich zum Beispiel im Sommer die Blätter vieler Bäume regelrecht umdrehen und ihre Unterseite zur Sonne richten. Pilzkrankheiten und Insekten können große Schäden anrichten. Man kann ihnen in einem botanischen Garten kaum wirksam begegnen, es sei denn durch die Schaffung natürlicher Wachstumsbedingungen. Welches im Herbst abfallende Laub eignet sich zum Düngen. Wenn man die Spitze eines äußersten, eines jüngsten Triebs des Tulpenbaumes aufschneidet, sind schon jetzt die Blätter des kommenden Jahres erkennbar.

(Foto: E. Hoffmann, Dortmund)


Kräuterweihe in beeindruckendem Rahmen

Wie in den Jahren zuvor fand auch in diesem Jahr zu Mariä Himmelfahrt am 15. August traditionell im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes die Kräuterweihe im Botanischen Garten statt. Zahlreich waren die Besucher erschienen, um an dieser Zeremonie teilzunehmen und später aus den angebotenen und gesegneten Kräutern auch welche mit nach Hause zu nehmen. 
Während des Gottesdienstes ( Fotos: Hartmut Ehringhaus, Dortmund)


Führung "Herbstfärbung" mit über 40 Besuchern

 

Parkleiter Heribert Reif konnte am 28. Oktober mehr als 40 interessierte Besucher begrüßen und zu einem illustren und informationsreichen Rundgang einladen. Der Botanische Garten hatte sich mit einem seiner schönsten Kleider geschmückt und man konnte erfahren, warum dieser sich alljährlich wiederholende Farbwechsel in der Natur stattfindet.

Aus www.hauenstein.de : Die laubabwerfenden Gehölze bilden im Herbst eine besondere Trennschicht zwischen dem Zweig und dem Blattstiel. Das passiert nicht plötzlich, sondern geht langsam vonstatten. Somit wird die Feuchtigkeitszufuhr (Saftstrom) nicht sofort unterbrochen. Während dieser Phase zieht die Pflanze die "lebenden" Teile des Blattes sowie die für sie wertvollen Aufbaustoffe zurück und lagert sie im Holz ein. Zurück bleiben verschiedene Stoffe, welche die Herbstfärbung verursachen. Z. B. sind die Xanthophylle und die Karotine für die gelben und orangefarbenen Tönungen verantwortlich. Die roten Pigmente verursacht das Anthocyan, welches im Herbst durch Stoffwechseländerungen im Blatt entstehen. Die Neigung zur Herbstfärbung ist genetisch festgelegt. Pflanzen, welche immer grüne Blätter abwerfen, lassen sich durch noch so günstige Bedingungen zu keiner spektakulären Herbstfärbung verleiten.
Interessant ist, dass der Laubfall bei Fraxinus (Esche), Fagus (Buche) und Carpinus (Hainbuche) stehts an der Spitze der Zweige beginnt. Bei Salix (Weide), Tilia (Linde) und Populus (Pappel) hingegen immer nahe am Stamm.
(Fotos: E. Hoffmann, Dortmund)

Die Rotbuche ( Fagus sylvatica L) am Hauptweg.

Blatt des Tulpenbaumes (Liriodendron tulipifera), das Symbol des Botanischen Gartens und des Freundeskreises.